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TU Berlin

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Modelle der Musikwahrnehmung zwischen auditorischer Neurophysiologie und Psychoakustik
Citation key Purwins2001b
Author Purwins, H. and Blankertz, B. and Obermayer, K.
Title of Book KlangForschung \?99
Pages (1 – 21)
Year 2001
Address Saarbrücken
Publisher Pfau-Verlag
Abstract Der herk?mmliche Weg der Musikanalyse fu?t auf dem Notentext.Einzelne Noten bilden einen Akkord. Akkordfolgen definieren ein tonales Zentrum. Aus den tonalen Zentren des St?ckes ergibt sich seine Tonart. Die Repr?sentation von Musik als Notentext entspricht nur zum Teil den Entit?ten der neuronalen Verarbeitung auditorischer Wahrnehmung im Gehirn. Wie k?nnen wir diese internen Repr?sentationen von Musik finden? Zwei Wege steuern auf dieses Ziel von unterschiedlichen Seiten zu. Auf der einen Seite ist die auditorische Neurophysiologie, die die Funktionsweise von Haarzellen und auch von sp?teren Verarbeitungsstufen untersucht. Den zweiten Weg bilden die Psychoakustik und die Musikpsychologie. Insbesondere die Gestaltprinzipien, die isolierte auditorische Wahrnehmungen einer akustischen Quelle zuordnen, helfen hier weiter. Die Konvergenz beider Gebiete vollzieht sich langsam. Einige Fortschritte werden durch ?bertragung von Erkenntnissen ?ber das visuelle System gewonnen, gegen?ber denen die auditorische Forschung zur?cksteht. Es entstehen neue wissenschaftliche Disziplinen, die die vorliegenden Erkenntnisse mathematisch beschreiben sowie Computersimulationen dazu durchf?hren. In der Anwendung sind biologisch oder psychologisch inspirierte Algorithmen bisher meist pragmatischen Heuristiken unterlegen.\\ne Zum Aufbau des Artikels: Nach der Beschreibung der Reizleitung in Neuronen, kommen wir zum Aufbau des Ohres und der H?rbahn. Es folgen eine Diskussion der auditorischen Gestalt-Prinzipien, der Neuronen- und auditorischen Modelle, dann der Implementierung der Gestalt-Prinzipien insbesondere mit ICA sowie der Anwendungsbeispiele: Mit einer logarithmisch aufl?senden Filterbank k?nnen wir Modulationsverl?ufe in einem Musikst?ck verfolgen (Purwins, Blankertz und Obermayer 00). Als Beispiel f?r ein kognitives Modell werden wir zeigen, da? in einem auditorischen Modell in Kombination mit der selbstorganisierenden Merkmalskarte (Kohonen 82) zwischentonartliche Relationen gut repr?sentiert werden (Leman 95), Blankertz, Purwins und Obermayer 99). Invertierte auditorische Modelle k?nnen zur Kodierung benutzt werden (Slaney 94).
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